Heilpraktiker-Ausbildung – Die besten Tipps

Heilpraktiker-AusbildungDie Berufsbezeichnung „Heilpraktiker“ ist in der Bundesrepublik gesetzlich geschützt. Diese Berufsbezeichnung darf nur führen, wer im Besitz der Erlaubnisurkunde zur Ausübung der Heilkunde gemäß §1 Heilpraktikergesetz (HPG) ist. Wer den Beruf des Heilpraktikers anstrebt, absolviert im Schnitt eine ca. 3-jährige Heilpraktiker-Ausbildung und muss sich dann einer Überprüfung bei dem für ihn zuständigen Gesundheitsamt unterziehen. Nach bestandener Prüfung – die sehr schwierig ist – absolvieren viele erst eine Assistentenzeit von ungefähr einem Jahr, bevor sie eine eigene Praxis eröffnen.

Fragen und Antworten zur Heilpraktikerausbildung:

Welche Voraussetzungen für die Heilpraktikerausbildung muss ich beachten?

Für die Ausbildung gibt es keinerlei Voraussetzungen. Der Gesetzgeber schreibt lediglich für die Ausübung des Berufen einige Bedingungen vor, die man bei der Überprüfung zum Heilpraktiker beim Gesundheitsamt nachweisen muss.

Was kostet eine Heilpraktikerausbildung?

Für die Kosten einer Ausbildung gibt es keine vorgeschriebene Regelung. Jeder Anbieter kann SEINEN Preis selbst festlegen. Sie schwanken von Billigangeboten mit einigen Hundert Euro bis zu Ausbildung im 5-stelligen Bereich. Bei den Ausbildungskosten solltet Ihr nicht nach dem Preis, sondern immer danach schauen, was Ihr für Euer Geld bekommt. Achtet also auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die Heilpraktikerverbände empfehlen eine Ausbildung mit mindestens 1000 Unterrichtsstunden.

Die durchschnittlichen Kosten für Gruppenunterricht liegen derzeit in Deutschland bei 10,- Euro / Unterrichtsstunde. Bei Einzelunterricht liegen die Kosten bei durchschnittliche 50,- Euro / Unterrichtsstunden.

Ist die Heilpraktikerausbildung staatlich anerkannt?

Diese Frage kann man ganz eindeutig mit NEIN beantworten.

Da sich der Beruf des Heilpraktikers auf eine gesetzliche Grundlage aus dem Jahr 1939 bezieht, gibt es hierfür derzeit keine Ausbildungsordnung. Sie ist die Grundlage für eine staatliche Anerkennung einer Ausbildung. Die Heilpraktikerverbände diskutieren zur Zeit über eine einheitliche Ausbildungsordnung, da es im Ausbildungsbereich leider derzeit sehr viele „schwarze Schafe“ gibt.

Da es keine einheitliche Ausbildungsordnung gibt, ist es für einen Interessenten sehr schwer eine gute Ausbildung zu finden.

Was sind die Inhalte einer Heilpraktikerausbildung?

Auch für die Inhalte einer angebotenen Ausbildung gibt es keine Regelung. Eine Ausbildungsordnung würde diese Inhalte regeln, diese gibt es leider derzeit nicht.

Jede Heilpraktikerschule kann IHRE Ausbildungsinhalte frei für sich festlegen.

Hier seht Ihr die Inhalte der Heilpraktikerausbildung in Schwerin, die vom VDH (Verband Deutscher Heilpraktiker) geprüft und zertifiziert wurde.

Wie lange dauert eine Heilpraktikerausbildung?

Hier gibt es sehr unterschiedliche Angebote von wenigen Monaten bis zu einem 5-jährigen Direktstudium.

Auch der Stundenumfang der angebotenen Ausbildungen ist sehr unterschiedlich. Die Heilpraktikerverbände empfehlen 1000 Unterrichtsstunden für eine solide Ausbildung.

Ist ein Fernstudium sinnvoll?

Der Heilpraktiker beHANDelt seine Patienten. Bei der Tätigkeit handelt es sich um ein „Handwerk“. D.h. man muss mit meinen Händen und all meinen Sinnen arbeiten. Aus unserer Sicht kann man ein Handwerk NICHT in einem Fernstudium erlernen.

Für Neueinsteiger ist ein Fernstudium völlig ungeeignet. Sinnvoll ist es nur für Personen, die aus dem medizinischen Bereich kommen und dort bereits Vorerfahrungen im Umgang mit Patienten haben, zum Beispiel Krankenschwestern oder Physiotherapeuten. Bei allen Anderen ist von einem Fernstudium zum Wohle der Patienten immer abzuraten.

Lohnt sich eine Heilpraktikerausbildung / kann man davon leben?

Der Beruf des Heilpraktikers ist ein Freiberuf. D.h. man hat keinen Arbeitgeber, der alles regelt. Der Heilpraktiker muss sich um alle Dinge selbst kümmern, angefangen von der Kundenaquise, der Werbung, der Zeitplanung, der Abrechnung … und natürlich der Behandlung seiner Patienten.

Wichtig ist auch die Persönlichkeit und die Professionalität, die ein Heilpraktiker in den Beruf mitbringt, bzw. wie er sich präsentiert. Eine kleine graue Maus, die sich nicht traut einen anderen Menschen anzusehen oder anzufassen wird in diesem Beruf keinen Erfolg haben.

Was ist die wichtigste Voraussetzung für den Beruf?

Neben den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Voraussetzungen, auf die wir bereits eingegangen sind, ist eine gute Ausbildung und gutes Fachwissen wichtig. Die erste Voraussetzung ist aber die Heilpraktikerprüfung. Sie zählt in Deutschland mit zu den schwierigsten Prüfungen.

Das Bestehen der Prüfung erfordert einen fundierten Wissensstand. Um sich diesen anzueignen braucht man während seiner Heilpraktiker-Ausbildung nicht nur gute Lehrer, sondern auch gutes Arbeitsmaterial zum Lernen, Nachschlagen und der Prüfungsvorbereitung.

Aufgrund der langjährigen Erfahrung in der Heilpraktiker-Ausbildung  möchten wir Euch hier hervorragendes Lernmaterial vorstellen, das sich in unserer Ausbildung und Prüfungsvorbereitung bestens bewährt hat.

Unsere Tipps für Eure Heilpraktiker-Ausbildung:

Die Heilpraktiker-Akademie in 14 Bänden

Heilpraktiker-Ausbildung: Die Heilpraktiker-Akademie in 14 BändenDie Heilpraktiker-Akademie ist eine neue Reihe übersichtlich gestalteter Einzelbücher über die medizinischen Grundlagen zum Studium und zur idealen Vorbereitung auf die Heilpraktikerprüfung

Die Aufteilung in 14 Bände (was die Herstellung sicher verteuert) ist sehr praktisch. Durch das handliche Format der einzelnen Bände kann man ohne großen Kraftaufwand schnell auch mal zwischendurch einen Band der Heilpraktikerakademie zur Hand zu nehmen und hat so ein medizinisches Fachgebiet überschaubar zum Lernen zur Verfügung. Das erleichtert das gezielte Lernen spezifischer Inhalte wesentlich und der umfangreiche Lernstoff scheint beherrschbar.

Der Autor hat in seinen Büchern das komplexe medizinische Wissen in einer Weise verständlich gemacht, wie man es sonst kaum in der Literatur findet. Besonders auf das Grundlagenwissen, wie Chemie, Zitratzyklus und Atmungskette, Stoffwechsel der Fette, Erregbarkeit der Zelle (Ruhe- und Aktionspotential) hat er großen Wert gelegt.

Die zahlreichen Bilder und Grafiken erleichtern zusätzlich das Behalten von Fakten.

Fazit: Ein gelungenes Kompaktwerk – ideal für eine gute fundierte Ausbildung zum Heilpraktiker

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Auch als e-Book!

Naturheilpraxis heute

Heilpraktiker-Ausbildung: Naturheilpraxis heute Lehrbuch und AtlasDieses Kompaktlehrbuch ist seit seiner Erstausgabe im Jahr 2000 zum anerkannten Standard-Lehrwerk geworden.

Das Lehrbuch ist ein lebendiges Werk geworden, das mittlerweile an fast allen Heilpraktikerschulen als Unterrichtslektüre empfohlen und von Prüfern als Referenzwerk verstanden wird. Es überzeugt durch die anschauliche Darstellung von Anatomie, Physiologie und Pathologie, sowie durch die einprägsamen Lernhilfen, Checklisten, Fotos, Übersichtstabellen. Einzigartig ist die hervorragende Verbindung zwischen schulmedizinischem und naturheilkundlichem Wissen.

Vielfach gehen die Inhalte über das ausschließlich Prüfungsrelevante hinaus, so dass das Lehrbuch Naturheilpraxis heut auch nach der Prüfung durch die umfangreichen Tipps und Therapieempfehlungen für die Arbeit in der Naturheilpraxis von großem Interesse ist.

Fazit: Das Lehrbuch ist mit 3,7 Kilo ein wahrhaft „dicker Brocken“, vollgepackt mit Informationen, Lernkästen, Checklisten, Tabellen, Fallbeispielen und über 1500 farbigen Abbildungen

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Pschyrembel Klinisches Wörterbuch (2015)

Heilpraktiker-Ausbildung: Pschyrembel Klinisches Wörterbuch (2015)Der Pschyrembel ist das Standardwerk zum Nachschlagen medizinischer Fachbegriffe. Im Bedarfsfall erhält man schnell, kurz und gut die richtige „Übersetzung“ des unbekannten Begriffes.

Der Pschyrembel ist mehr als nur ein Definitions-Wörterbuch: Der aktuelle Wissenstand der Medizin wird umfassend und gut strukturiert dargestellt. Damit lässt sich die gesuchte Information besonders leicht und schnell auffinden. Bei Krankheiten werden z.B. Epidemiologie, Inkubationszeit, Diagnose und Differentialdiagnosen, Therapie, Komplikationen, Prognose und Prävention aufgeführt, Texte zu Pharmaka sind in Wirkungsmechanismus, Indikation, Kontraindikationen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen aufgeteilt. Dieses Nachschlagewerk versorgt Ärzte genauso wie Medizinstudierende und alle in der Medizin tätigen Personen mit zuverlässigen Informationen.

Fazit: Unentbehrlich für fast jeden

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Differenzialdiagnose für Heilpraktiker
Kompendium mit Steckbriefen und Mind-Maps

differenzialdiagnose-fuer-heilpraktiker-kompendium-mit-steckbriefen-und-mind-mapsSie kennen alle Symptome einer Erkrankung – aber finden Sie auch die richtige Diagnose zu einzelnen Symptomen?
Dieses Buch hilft Ihnen Symptome richtig einzuordnen. Im ersten Teil finden Sie mithilfe der Mind-Maps schnell die möglichen Indikationen zu verschiedenen Leitsymptomen. Der zweite Teil kehrt die Herangehensweise um und präsentiert Organe mit den infrage kommenden Erkrankungen und ihren Symptomen. Sie lernen die Leitsymptome richtig zu deuten und Ihre Verdachtsdiagnose zu verifizieren!
Mit diesem Buch denken Sie an alle Optionen und finden die richtige Diagnose!

Einer der übersichtlichsten und informativsten praxisorientierten Wegweiser in der Diagnosefindung.

Fazit: Schnell nachschlagen – finden – verstehen – ausschließen

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Blickdiagnose für Heilpraktiker: Bildatlas für Prüfung und Praxis

Heilpraktiker-Ausbildung: Blickdiagnose für HeilpraktikerDer Bildatlas ist sehr übersichtlich und enthält zum besseren Verständnis umfangreiches Bildmaterial. Er bietet eine sehr gute, kompakte Übersicht darüber, wie sich die Erkrankungen dem Behandler darstellen und verweist dabei immer auf die entsprechenden Differentialdiagnosen. Dabei sind jeder Erkrankung gleich mehrere Bilder zugeordnet (dass einige nicht mehr ganz neu sind, hat mich nicht gestört, da so verschiedene Lokalisationen, Stadien, Schweregrade etc. dargestellt werden können).

Sie finden im Bildatlas wertvolle Hinweise für eine sorgfältige und umfassende Diagnose. Das Buch führt ein in die Effloreszenzenlehre und beschreibt wichtige Körperzeichen inklusive Differenzialdiagnose sowie Zuordnung zu Organsystemen und Erkrankungen.

Fazit: Hilfreich in Prüfung und Praxis: Diagnosevermutung per Blickdiagnostik stützen

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